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Das Naturschutzgebiet Tornow See

Am Sonntag haben wir den ersten Frühlingstag genutzt, um uns einmal am Tornow- und Briesensee bei Teupitz umsehen. Los ging es in Tornow am Gasthaus „Zur Linde“ – ein altehrwürdiges Gasthaus, dass schon seit dem 18. Jahrhundert zur Einkehr einlädt. Wir liessen das Lokal links liegen und liefen den kleinen abwärtsgehenden Weg hinunter zum Tornowsee. Der am See entlangführende Weg ist ein Naturlehrpfad und gehört zum Naturschutzgebiet. Deshalb musste auch Franz an der ungeliebten Leine bleiben und bei Fuss gehen.

Entlang des Weges werden auf unzähligen Holzschildern, die vorkommende Baumarten und Geländeformationen erklärt. Nach ca. 500 m erstreckt sich auf der linken Seite ein Quellkessel, der Klingelspring. Bereits 1934 wurde er zum Naturdenkmal erklärt und ist bis heute das älteste bekannte Naturdenkmal in der Region. Der Name Klingespring leitet sich aus den Oberdeutschen Worten Klinge = Schlucht und Spring = Quelle her. Der gesamte Quellkessel ist mit Brunnenkresse übersät und ist ein Indiz dafür, dass die Quelle naturnah und ursprünlich ist. Das aus mehreren Quellen entstandene Bächlein fliesst in den Tornowsee.

Nach weiteren 400m gelangt man zum Briesengraben, der Verbindung zwischen Briesen- und Tornowsee. Hinter dem Graben kann man sich entscheiden, ob man geradeaus in Richtung Briesensee oder rechts weiter entlang des Tornower Sees wandert.

Wir haben uns für Variante 1 entschieden und sind weiter in Richtung Briesensee gewandert. Der See liegt in einem Talkessel und ist von Kiefern umgeben, die zum Teil ein Alter von über 200 Jahren aufweisen. Am See gibt es rustikale Sitzgelegenheit zum Ausruhen. Wer möchte kann dann noch weiter laufen zur Hohen Mühle. Wir haben uns entschieden zu unserem Ausgangspunkt am Gasthof Zur Linde in Tornow zurückzukehren.

Hier noch einige Bilder, die Lust machen sollen auf diese schöne Wanderung

 

 

 

 

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